Die Schwyzer Gemeinwesen schwimmen im Geld

Per 31. Dezember 2016 belief sich das Eigenkapital aller Schwyzer Gemeinden und Bezirke auf über 413 Mio. Franken. Hinzu kommen die zusätzlichen Abschreibungen der letzten 15 Jahre: nochmals fast 250 Mio. Franken.

Den Schwyzer Gemeinden und Bezirken geht es blendend. Ausser das innerschwyzerische Illgau haben alle Kommunen Eigenkapital, und zwar zum Teil beträchtliche Summen. Allen voran die Höfner Gemeinden Freienbach (72,7 Mio.), Wollerau (43 Mio.) und Feusisberg (36 Mio.). In Küssnacht verfügt die Bezirkskasse ebenfalls über 47 Mio. Fr. Eigenkapital. Der Bezirk March hat 19,4 Mio. Fr. und der Bezirk Schwyz 24,0 Mio. Fr. auf der hohen Kante. Und selbst der Bezirk Einsiedeln – nicht selten als «Schwyzer Steuerhölle» verschrien – kann ein Eigenkapital von gut 21 Mio. Fr. sein Eigen nennen.
In den vergangenen Jahren haben die Schwyzer Gemeinwesen zudem in Form von zusätzlichen Abschreibungen die eine oder andere Million beiseite gelegt. Auch hier sind natürlich die Höfner Gemeinden und der Bezirk Küssnacht die Spitzenreiter, gefolgt
von Lachen und Altendorf. Nicht weit davon entfernt ist die «Steuerhölle» Einsiedeln (8,2 Mio. zusätzliche Abschreibungen), gefolgt von Muotathal (6,6 Mio.) und Galgenen (3,0 Mio.). Beträchtlich sind die zusätzlichen Abschreibungen auch in den Bezirken March (16,1 Mio.) und Schwyz (10,7 Mio.).