Mit Blechpolizisten «wird nicht Finanzpolitik betrieben»

Im Kanton Schwyz wird weniger geblitzt als beispielsweise im Kanton Zürich.
Ob mit Radarkontrollen auch fiskalpolitische Interessen verfolgt werden, wollte FDP-Kantonsrat Dominik Zehnder (Bäch) unter anderem von der Regierung wissen. Gestern wurde seine Kleine Anfrage beantwortet.

Eines stellt Dominik Zehnder sofort klar. «Bezüglich der Geschwindigkeitskontrollen wird im Kanton Schwyz ein gesundes Mass angewendet», sagt der Unternehmer aus Bäch, der seit 2012 für die FDP im Kantonsrat politisiert. Diese Feststellung hielt den Fraktionspräsidenten der FDP Schwyz allerdings nicht davon ab, am 27. März eine Kleine Anfrage einzureichen. In dieser bat Zehnder den Regierungsrat um die Beantwortung dreier Fragen rund um das ­Thema ­Geschwindigkeitskontrollen.
Gestern wurde die Kleine Anfrage vom verantwortlichen Regierungsrat André Rüegsegger, dem Vorsteher des kantonalen Sicherheitsdepartements, beantwortet. Unter anderem gab der SVP-Mann dabei bekannt, dass der Kantonspolizei Schwyz derzeit insgesamt 15 Geräte (zwei fest installierte, acht Messeinheiten, eine semistationäre Anlage, ein Messanhänger sowie drei mobile Messgeräte) zur Durchführung von Geschwindigkeitskontrollen zur Verfügung stehen.