Tuggen ringt den Erzrivalen nieder

Captain Gian Pfister jubelt über den Finaleinzug.

Da ist er, der langersehnte Erfolg in einem wichtigen Duell gegen den Erzrivalen. Die Rolling Stoned Tuggen, seit vielen Jahren in der Nationalliga A des Inlinehockeys eine feste Grösse, schalteten am Wochenende in zwei Partien in Kaltbrunn den ihcSF Linth aus.

Nach diesem Triumph im Halbfinal spielen die Märchler am kommenden Wochenende gegen Laupersdorf um den Schweizer Meistertitel. Die Tuggner Mannschaft von Trainer Philip Walser legte den Grundstein zum Finaleinzug am Samstag. Mit einem von Ruhe und Geduld geprägten Auftritt der Tuggner gewannen sie das Hinspiel mit 8:4. Aus Sicht von Linth war wohl der Doppelschlag Patrick Litschis kurz vor und nach der Pause zum 3:3 respektive 4:3 der Knackpunkt. Im gestrigen Rückspiel schienen die Tuggner kurzzeitig den Faden zu verlieren. In der Startviertelstunde kassierte Tuggen sieben  kleine Bankstrafen, woraus ein 0:3-Rückstand resultierte. Der Viertorevorsprung war also so gut wie weg. Doch Tuggen behielt wie schon am Samstag die Ruhe, kam noch vor der Pause auf 1:3 heran und zog nach dem Seitenwechsel auf 5:3 davon. Mindestens sechs Tore hätten die St. Galler nun in der Schlussphase benötigt; es gelang ihnen aber nur noch eines.