Letzte afrikanischen WM-Plätze an Marokko und Tunesien

Marokko und Tunesien qualifizieren sich als letzte afrikanische Teams für die Weltmeisterschaft in Russland. Marokko eliminiert im Direktduell die Elfenbeinküste.

Die Elfenbeinküste hätte im letzten Gruppenspiel gegen Marokko einen Heimsieg benötigt, um sich zum vierten Mal in Folge für eine WM zu qualifizieren. Doch die Ivorer enttäuschten ohne die beiden Super-League-Spieler Roger Assalé und Geoffroy Serey Die nicht zum ersten Mal in dieser WM-Qualifikation. Seit Didier Drogba zurückgetreten ist, tut sich die Mannschaft schwer. Der Rekordtorschütze der Elfenbeinküste befand sich genauso wie der ebenfalls aus dem Nationalteam zurückgetretene Yaya Touré unter den Zuschauern in Abidjan.

Bloss in der Anfangsphase boten sich der Elfenbeinküste Chancen, danach hatte Marokko die Partie gut im Griff und traf durch Nabil Dirar und Captain Mehdi Benatia noch vor der Pause. Die Marokkaner, die in den letzten sechs Qualifikationsspielen ohne Gegentreffer geblieben sind, reisen im kommenden Sommer zum ersten Mal seit 1998 an eine Weltmeisterschaft.

Tunesien hielt dank dem torlosen Remis gegen Libyen die Demokratische Republik Kongo knapp auf Distanz und ist nach 1978, 1998, 2002 und 2006 zum fünften Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Neben Tunesien und Marokko sicherten sich Ägypten, Nigeria und Senegal die den Afrikanern zustehenden WM-Tickets.