Schwyzer Wirtschaft blickt zuversichtlich ins neue Jahr

In einigen Schwyzer Branchen ist es schwierig, geeignetes Personal zu finden. Selbst gute Chauffeure sind laut H+I-Konjunktur- beobachtung im Kanton Schwyz Mangelware. Bild Bilderbox

 

Der Handels- und Industrieverein (H+I) des Kantons Schwyz verbreitet «zuversichtliche Perspektiven für das Jahr 2018». Da derzeit kaum Wolken am Konjunkturhimmel auszumachen seien und die Weltwirtschaft sich auf einem soliden Wachstumskurs befinde, werde auch die exportorientierte Schweizer Wirtschaft profitieren, heisst in den Konjunkturbeobachtungen des H+I. Fürs nächste Jahr könne «mit einem soliden Wirtschaftswachstum gerechnet werden. Davon werden auch die Schwyzer Unternehmen profitieren.»

Die Rekrutierung von qualifiziertem Personal ist aber laut H+I-Beobachtungen wieder schwieriger geworden. «Die spezialisierte herstellende Industrie ist auf die Ausbildung eigener Mitarbeiter angewiesen, weswegen sie besonderes Augenmerk auf die Lehrlingsausbildung legt», heisst es dazu. Die IT-Branche rekrutiert ihre Mitarbeitenden im Ausland, unter anderem in Rumänien und in Lettland. Aber auch «gute Chauffeure» seien auf dem Markt begehrt. Schliesslich beklagen verschiedene Unternehmer die Regulierungswut, die nach wie vor ungebremst sei.

Politik soll endlich handeln

Die H+I-Experten stellen zudem fest, dass «die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Schwyz besonders im innern Kantonsteil nach wie vor stockt». Seit Jahren warte das Gewerbe darauf, dass vorhandene Flächen endlich einer gewerblichen oder industriellen Nutzung zugeführt werden, damit das vorhandene Wachstumspotenzial ausgeschöpft werden könne. «Die Politik ist hier gefordert, nicht mehr nur zu verwalten, sondern endlich zu handeln.»

Die Konjunkturbeobachtung des H+I basiert auf Angaben von Unternehmern aus dem ganzen Kanton Schwyz, die in verschiedenen Branchen tätig sind. Sie beurteilen die Lage jeweils aus Sicht ihres Unternehmens, beziehen aber auch weltwirtschaftliche Tendenzen und europäische Entwicklungen mit ein.

Mehr dazu in der Donnerstagausgabe!