Auch die March will Energieförderung betreiben

Die Märchler Stimmberechtigten folgten an der Bezirksversammlung den Anträgen des Bezirksrats. Bild Archiv

 

Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Kanton Schwyz doch noch zu einem Energieförderprogramm kommt. Nachdem Regierungsrat und Kantonsrat abgewunken haben, kündigten die Bezirke an, in die Bresche springen zu wollen. Allerdings bedarf es dazu der Zustimmung aller sechs Schwyzer Bezirke, die jeweils einen Ausgabenposten von fünf Franken pro Einwohner ins Budget 2018 aufgenommen haben. In den Bezirken Höfe und Schwyz haben die Bürger diesem Budgetposten zugestimmt; die Entscheide von Gersau (7. Dezember), Küssnacht (11. Dezember) und Einsiedeln (12. Dezember) folgen.

Am Dienstagabend haben nun auch die Märchler Bezirksbürger den Budgetbetrag von 213’500 Fr. für dieses Energieförderungsprogramm gutgeheissen. Dies, obwohl die SVP March einen entsprechenden Streichungsantrag stellte.

Abgelehnt wurden zwei Anträge auf Steuersenkungen, so dass der Märchler Steuerfuss weiterhin bei 48 Prozent einer Einheit liegt. Ebenfalls abgelehnt wurden zwei Anträge betreffend Kostenreduktionen und -verschiebungen bei den Plus-Angeboten des Mittagstischs. Auch ein Antrag von Kantonsrat Heinz Schättin um Streichung zweier Budgetposten für die Erstellung und Einrichtung eines Provisoriums beim Schulhaus am Park in Lachen wurde abgelehnt.

Der Verpflichtungskredit für einen Studienauftrag in Sachen Schul-, Sport- und Parkierungsanlagen wurde an die Urnenabstimmung überwiesen. Die Bezirksversammlung wurde von rund 230 Personen besucht und dauerte etwas mehr als eineinhalb Stunden.

Mehr dazu in der Donnerstagausgabe!