Polizei geht beim Absturz im Schlattli von tragischem Unfall aus

Der 47-Jährige starb an den Folgen des Sturzes in den Bach. Bild Andreas Seeholzer, Bote der Urschweiz

Beim Absturz im Schlattli hat Bauunternehmer Martin Christen nach einem Firmenausflug sein Leben verloren. Gemäss Polizei wird Dritteinwirkung ausgeschlossen. Das Unternehmen hat eine neue Verwaltungsratspräsidentin.

«Aufgrund der Ermittlungen steht fest, dass der verunfallte Mann an den Folgen des Sturzes verstorben ist», teilte die Schwyzer Polizei am Dienstag mit. Eine Dritteinwirkung wird ausgeschlossen. Die Küssnachter Baufirma Christen AG informiert auf Facebook über den tragischen Todesfall ihres Verwaltungsratspräsidenten Martin Christen. Hunderte reagierten bestürzt auf die Trauernachricht.
Am Dienstag teilte die Firma mit, die Führung des Unternehmens sei sichergestellt: «Seitens der Christen Holding und der ihr angeschlossenen Unternehmensbereiche ist es uns ein wichtiges Anliegen die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass in sämtlichen Betrieben dank unserem gut funktionierenden Team alles seinen geregelten und terminierten Ablauf behält.» Martin Christens Sohn Timo wird Einsitz im Verwaltungsrat der Christen Holding nehmen. Der Verwaltungsrat wird neu von Martins jüngerer Schwester Angela Hess-Christen präsidiert. Die Brüder Stefan und Adrian Christen bleiben der Holding erhalten.

Martin Christen war nach einem Skiausflug mit der Firma tödlich verunglückt. Am Samstagabend, nach 19 Uhr, war der 47-Jährige beim Parkplatz der Stoosbahn über ein schneebedecktes Tobel rund 15 Meter in den Chlingentobelbach gestürzt. (gh)