Hauchdünnes Ja für den Studienauftrag im Bezirk March

Wird nun genauer unter die Lupe genommen: der Lachner Seeplatz.

106 Stimmen gaben den Ausschlag für das Ja für einen Studienauftrag für Schulinfrastrukturen, Turnhalle und unterirdisches Parkhaus am Hafen/Seeplatz von Lachen. Das war denkbar knapp. Mit einem Ja-Stimmenanteil von 50,39 Prozent zu 49,61 Prozent Nein hiessen die Stimmberechtigten des Bezirks March einen Verpflichtungskredit von 325 000 Fr. für einen Studienauftrag für Schulinfrastrukturen der Sek1March, Turnhalle und unterirdischer Parkanlage gut. Diesen Studienauftrag erteilen der Bezirk March und die Gemeinde Lachen gemeinsam, und sie teilen sich die Kosten von 650 000 Fr. hälftig. Mit 1535 Ja zu 1370 sagten die Lachner auch in der eigens dafür anberaumten Gemeindeabstimmung Ja.

Widerstand aus der Obermarch

Im Rahmen des Abstimmungskampfes tauchten vor allem in Lachen Stimmen des Widerstands auf. Aus dem Umfeld der CVP Lachen wurde als möglicher neuer Standort für eine Bezirksschule das Areal der Sägerei Risi an der Gemeindegrenze Lachen/Altendorf aus dem Hut gezaubert. Zudem wurde vor allem die Machbarkeit eines unterirdischen Parkhauses am Hafen von Lachen verneint, was laut Meinung der Gegner einen diesbezüglichen Studienauftrag gänzlich überflüssig mache. Trotzdem, die Untermärchler Gemeinden Lachen und Altendorf sagten relativ deutlich Ja zu diesem Studienauftrag. Die angrenzenden Gemeinden Galgenen und Wangen rangen sich ebenfalls zu einem Ja durch. Abgelehnt wurde diese Vorlage von den Obermärchler Gemeinden Schübelbach, Reichenburg und Tuggen sowie von den beiden Wägitaler Gemeinden Vorderthal und Innerthal.