Schweizer Frauen gewinnen Gold, Männer mit Silber

Die Schweizer Frauen gewinnen an den Orientierungslauf-Weltmeisterschaften in Lettland Gold mit der Staffel.

Die Schlussläuferin Judith Wyder, die zeitgleich mit der Schwedin Tove Alexandersson gestartet war, setzte sich mit 15 Sekunden Vorsprung durch. Zuvor hatten Elena Roos und Julia Jakob-Gross gute Vorarbeit geleistet. Die Schweizerinnen und die Schwedinnen waren während des ganzen Wettkampfs stets nur durch wenige Sekunden getrennt. Bronze ging an die Läuferinnen aus Russland. Letztmals hatte die Frauenstaffel 2014 in Norditalien triumphiert.

Die Schweizer Männer gewannen nach einer Aufholjagd die Silbermedaille. Zum Schluss fehlten Matthias Kyburz bloss noch vier Sekunden zum Schlussläufer Norwegens.

Der Startläufer Florian Howald, der nach der Hälfte seines Abschnitts noch in Führung lag, hatte nach einem zeitraubenden Fehler bloss als 14. mit 1:22 Minuten Rückstand an Daniel Hubmann übergeben. Der Routinier stiess zwar auf Platz 9 vor, allerdings kam er dem Norweger nicht näher. Magne Dähli, der Schlussläufer der Skandinavier, startete schwach. Er fiel auf den 7. Zwischenrang zurück, unmittelbar vor Frankreich und die Schweiz. Dähli, Kyburz und Frédéric Tranchand rollten das Feld von hinten auf und liefen innerhalb von 10 Sekunden auf den Podestplätzen ein.