Raff-Archiv ab sofort offen

Zwei der wichtigsten Exponate im Raff-Archiv: Ein Pianoforte aus dem Jahre 1868 und das einzig bekannte Ölgemälde von Joachim Raff – beides Dauerleihgaben. (Bild: zvg)

Am Wochenende wurde das Joachim Raff-Archiv in dessen Geburtshaus am See in Lachen eröffnet.

Beharrlichkeit, Geduld und Kämpfergeist, und jetzt ist das Ziel erreicht: Der Lachner Komponist Joachim Raff ist sozusagen wieder zu Hause. Im ehemaligen Gemeindehaus, notabene Raffs Geburtshaus, hat die die Joachim Raff-Gesellschaft und vor allem deren Präsident Res Marty das Raff-Archiv eingerichtet. Dieses wurde am Wochenende eröffnet und ist ab sofort jeden Samstag geöffnet. Hier finden sich die vollständige Autographensammlung (Noten), 600 Bücher, mehr als 3000 Briefe und 200 Bilder sowie ein Pianoforte aus dem Jahr 1868 und das einzig bekannte Ölgemälde des Komponisten.

Joachim Raff wurde 1822 in Lachen geboren und starb 1882 in Frankfurt. Er galt zu Lebzeiten als einer der gefragtesten Komponisten des deutschen Kulturraums und wurde von zeitgenössischen Kommentatoren in eine Reihe mit Wagner und Brahms gestellt.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom Montag, 10. September.