Krisenstimmung an der Kaufmännischen Berufsschule Lachen spitzt sich zu

Die KB Lachen bietet Grundbildung für Kaufleute, Detailhandelsangestellte und Berufsmaturität sowie Weiterbildungen an. Bild Johanna Mächler

Die Gerüchte kursieren schon lange. An der KBL hätten der Rektor Roland Streit und die Hälfte der Lehrerschaft das Heu nicht auf derselben Bühne. Doch das ist gelinde ausgedrückt angesichts der E-Mails und Dokumente, die bereits zwischen Lachen und Schwyz hin- und hergeschickt wurden sowie den Bemühungen um Veränderung. Beim Lesen dieser Unterlagen wird vor allem die festgefahrene Situation deutlich, in der sich Teile der Lehrerschaft und der Rektor befinden. «Was wir in den letzten Monaten durchgemacht haben, ging an unsere Leidensgrenzen», schrieb eine Lehrergruppe im Februar an Regierungsrat Michael Stähli. Der Vorwurf ist heftig: Die Lage an der KBL sei belastet durch unzählige Vorfälle, welche durch die fehlenden menschlichen und fachlichen Kompetenzen des Rektors passieren würden. Bereits im vergangenen Herbst beschwerten sich die Lehrer beim kantonalen Amt für Berufsbildung und beim Personalamt. Die Regierung sei schon länger informiert und habe sich «ein Bild gemacht», sagt Regierungsrat Michael Stähli auf Anfrage. Dieses Bild zeige «ein komplexes Schadensystem». Die Probleme lägen in der Schul- und Führungsstruktur und in zwischenmenschlichen Bereichen. Eine Lösung steht laut Stähli unmittelbar bevor. (am)

Ausführliche Berichterstattung in der Ausgabe vom Donnerstag