Eisfeld Lachen: Der Vertrag mit der Gemeinde läuft noch drei Jahre

Das Eisfeld Lachen rüstet sich für die neue Saison, die am nächsten Mittwoch, 7. November, startet. Wegen des Fasnachtsumzugs läuft der Eisfeld-Betrieb heuer nur über 12 anstatt wie in anderen Jahren 13,5 Wochen.

Seit 2011 zeichnet der Verein «Eisfeld Lachen am See» für die Eissaison in Lachen verantwortlich. Geschäftsführer Rolf Bonazzola und sein tatkräftiges Team sind seit rund zwei Wochen dabei, alles termingerecht fertigzustellen, um rechtzeitig eröffnen zu können. Bereits wurden Schiftholz und Abwasserrohre verlegt, die Container – die unter dem Jahr bei der Genossame Lachen lagern – auf Platz gebracht und das Iis-Stübli eingerichtet. «Wir sind gut im Zeitplan, sogar etwas voraus», sagt Bonazzola zufrieden.

Vor dem Start der neuen Saison vom nächsten Mittwoch wurde seit -Anfang dieser Woche mit Kühlelementen das erste Eis produziert. Den grössten Einfluss auf dessen Produktion hat das Wetter. Trockene und kalte Witterung wären passend, Sturm, Regen und -warme Temperaturen eher weniger.

Sieben Tage die Woche offen

Im letzten Frühjahr suchte der Verein einen neuen Iis-Stübli-Wirt. Gefunden hat man unterdessen Alessandro Mancini aus Elba, seine Stellvertreterin ist Romy Bruhin aus Schübelbach. «Es ist schwierig, jemanden für diesen anstrengenden Saisonjob zu finden», so der Geschäftsführer. Das Eisfeld ist sieben Tage die Woche von frühmorgens bis um 22 Uhr geöffnet. Man ist jedoch überzeugt, eine gute Lösung gefunden zu haben. Bereits jetzt spüren die Vereinsmitglieder die Vorfreude in der Bevölkerung: «Das Restaurant ist schon stark ausgebucht.» Man empfiehlt Gruppen, im Voraus über die Homepage zu reservieren.

Der Vorverkauf der Saisonkarten läuft zufriedenstellend. In den letzten Jahren verkaufte man durchschnittlich rund 13 000 Eintritte für das Eisfeld, letztes Jahr waren es wegen des schlechten Wetters an den Wochenenden nur etwa 10 500. Auch diese Saison warten mit Kinderkonzert, Eisstock-Turnieren, Eisdisco und Eisschnitzen abwechslungsreiche Aktivitäten auf die Besucher.

Anfang Februar schon fertig

Die Eisfeld-Saison in Lachen startet am 7. November und dauert bis am 3. Februar, was rund zehn Tage kürzer ist als in anderen Jahren. Der Eisfeld-
Betrieb musste sich nach dem grossen Fasnachtsumzug richten. 

Der 10-Jahresvertrag zwischen dem Verein und der Gemeinde Lachen läuft nach dieser Saison noch zwei weitere Jahre. Zusätzliche Saisons sind in Planung. «Das grösste Problem ist der Standort – wegen der Parkplätze», so der Geschäftsführer, der motiviert ist für die kommende Saison. «Wir haben ein super Helferteam», sagt er. Praktisch sei, dass es unter den Vereinsmitgliedern viele Bauarbeiter habe. Beispielsweise Bauchef Eric Woodtli, der seit dem Start vor zwölf Jahren dabei ist.

Das Budget für das Eisfeld in Lachen beträgt jährlich über eine halbe
Million Franken. Die Finanzen stammen von Sponsoren, den Gemeinden Lachen und Altendorf, dem Bezirk March und den Einnahmen. «Wir stehen finanziell auf sehr gesunden
Beinen», freut sich Rolf Bonazzola. Die langjährigen Sponsoren sorgen für Kontinuität.