Ortsdurchfahrt in Galgenen soll flüssiger werden

In Galgenen wird unter anderem dieser Linksabbieger mittels einer Lichtsignalanlage sicherer gemacht. 

Das kantonale Tiefbauamt plant an der Verkehrsentlastung in Galgenen Dorf. In absehbarer Zeit sollen zwei sogenannte T-Knoten mit Ampelanlage im Dorfzentrum für einen besseren Verkehrsfluss sorgen.

Es wurden schon einige Lösungen für die verkehrsbelastete Ortsdurchfahrt in Galgenen angedacht und diskutiert. Denn morgens und abends ist das Verkehrsaufkommen in der Ortsdurchfahrt gross – und es wird immer grösser. Dennoch fliesst der Verkehr meist ohne nennenswerte Hindernisse in Richtung Lachen oder Siebnen. Das Nachsehen aber haben sämtliche Linksabbieger. Diesem Umstand will der Strassenausbau auf der Kantonsstrasse Rechnung tragen, wie Marco Schnüriger vom kantonalen Tiefbauamt auf Anfrage sagt.

Kreuzung mit mehr Überblick 

Kanton und Gemeinde einigten sich auf den Erhalt der sogenannten T-Knoten im Bereich Kantonsstrasse/Martinsstrasse und Kantonsstrasse/Altersheimstrasse. Um den Verkehrsfluss so flüssig wie möglich zu gestalten, werden in den Knotenbereichen künftig dynamische Lichtsignalanlagen (LSA) den Verkehr regeln. Diese Ampeln schalten bedarfsgerecht um. Mit dem Linksabbieger in der Mitte wird die Kantonsstrasse nach wie vor drei Fahrstreifen aufweisen. 

Mehr Sicherheit für Schüler

Neu erhalten die Martinsstrasse und die Altersheimstrasse bei der Einfahrt in die Kantonsstrasse eine Ampel. Lichtsignalanlagen dieses Typs gibt es in Siebnen (Höhe Aldi) und in der First ob Pfäffikon. Ebenso werden die Fussgängerübergänge in die LSA integriert. So wird das Queren der Fussgänger, insbesondere der Schulkinder, sicherer. Integriert werden beidseitig auch zwei Buchten für den Marchbus.

Ein durchgehendes Trottoir

Im Zuge der Sanierung entsteht ein durchgehender beidseitiger Velostreifen, ebenso wird das Trottoir erschlossen. Wie Marco Schnüriger, Projektleiter, weiter sagt, seien erste Abklärungen wegen des Landerwerbs von den Anstössern grundsätzlich positiv aufgenommen worden. Noch seien aber keine Verträge unterzeichnet. Dies dürfte im Laufe des kommenden Jahres der Fall sein. In einem weiteren Schritt müsse der Regierungsrat das Projekt genehmigen und der Kantonsrat der Finanzierung beipflichten, erfahrungsgemäss würden diese Prozesse etwas dauern. 

Daher geht auch der Gemeinderat Galgenen realistischerweise davon aus, dass die Aufwertung der Kantonsstrasse und die Neuführung der Verkehrssituation erst im Jahr 2020/2021 realistisch werden. 

Damit wird zugleich der letzte noch offene Teilabschnitt der Kantonsstrasse zwischen Lachen und Siebnen saniert, entsprechend der kantonalen Strassenbauplanung. Noch kein Abo?