Mehr Geburten und Todesfälle als im Vorjahr

In Ausserschwyz wurde vergangenes Jahr ein neuer Geburtenrekord erreicht.

Ausserschwyz hat im vergangenen Jahr so viele Geburten registriert wie in den letzten acht Jahren nie. 816 Neugeborene waren es an der Zahl, 401 Mädchen und 415 Jungen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 97 Babys.

Wie Peter Forrer, Leiter des Zivilstandsamts Ausserschwyz sagt, kann es dafür mehrere Gründe geben. «Ob es an den Spitälern liegt oder ob es Zufall ist, weiss ich natürlich auch nicht», sagt er. Die Tatsache, dass die Zahl der Geburten rekordverdächtig ausfallen könnte, habe man schon im Spätherbst Medien­berichten entnehmen können.

Die absoluten Zahlen hätten ihn aber trotzdem überrascht. «Dass es gleich so viele Geburten sein würden, hätte ich nicht gedacht.» Vielleicht ­läge es aber auch daran, dass die Spitäler ein gutes Angebot für die Kunden bereitstellen. In den Zahlen werden nur Kinder berücksichtigt, die in den Spitälern Einsiedeln oder Lachen geboren wurden oder aber bei einer Hausgeburt auf die Welt kamen. «Der ­grösste Teil der Kinder wird in den Spitälern geboren, die Hausgeburten machen nur einen kleinen Anteil aus», führt Forrer weiter aus.

Im letzten Jahr gab es auch mehr Todes­fälle als im Vorjahr. 599 Menschen starben in den letzten zwölf ­Monaten, 327 waren Frauen, 272 Männer. Für Forrer kein Erklärungsbedarf, dafür «kann es viele Gründe» geben. Konstant blieben hingegen die Zahlen für die Eheschliessungen, sie bewegen sich seit acht Jahren auf ähnlichem Niveau, ebenso jene der eingetragenen Partnerschaften. (mor)