Seelsorgeraum Berg zeigt sich grosszügig

Kürzlich fand beim Seelsorgeraum Berg die Scheckübergabe an das letztjährige Pfarreiprojekt Clubhuus statt. Beim Clubhuus handelt es sich um eine Wohngemeinschaft für Jugendliche in Erstfeld. Hier erhalten junge Frauen und Männer individuelle und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Unterstützung. Der verantwortliche Leiter ist Martin Kopp. Ihm steht ein Team aus Sozialarbeiterinnen und Zivildienstleistende zur Seite. Das Clubhuus begleitet und unterstützt die jungen Menschen auf ihrem Weg, es bietet Halt und ein Stück Heimat.

Clubhuus stets voll belegt

Zurzeit leben Schweizer und asylsuchende Jugendliche in der Wohngemeinschaft in Erstfeld. Es spricht für die Wohngemeinschaft, dass das Clubhuus wie schon in den Vorjahren das ganze Jahr über voll belegt ist. Die Unterstützungsangebote sind vielfältig. Häufig geht es um familiäre Schwierigkeiten, um berufliche Integration oder das Suchen nach einem entsprechenden Ausbildungsplatz. Manchmal gestaltet sich das mühsam und frustrierend. 

Sprachkurse, Velotouren und erste Versuche auf dem Eisfeld

Die jugendlichen Flüchtlinge möchten möglichst schnell Deutsch lernen, sich integrieren, in der Schweiz Fuss fassen und eine neue Heimat finden. Oft
leiden sie auch unter der Unsicherheit, ob sie bleiben dürfen oder wieder
gehen müssen. Der gespendete Betrag soll unter anderem für Bildungs- und Sprachkurse eingesetzt werden. 

Zudem ist eine sinnvolle und praktische Freizeitgestaltung ein wichtiges Thema. So sollen zwei Velos angeschafft, Gebühren für die Sportvereine bezahlt und auch mal die Eintritte ins Hallenbad oder auf die Eisbahn ermöglicht werden. 

Über Menschen informiert

Höhepunkte des Pfarreiprojekt-Jahres waren die Gottesdienste im März mit Claudia Bisle, Mitarbeiterin und Sozialpädagogin im Clubhuus, die Gottesdienste mit Martin Kopp im September, sowie ein Besuch der interessierten Seelsorgeräte in der Leonhardstrasse in Erstfeld. Dank der grossen Spendenbereitschaft konnte der Seelsorgeraum Berg einen Scheck mit dem stolzen Betrag von 24’342.75 Franken übergeben. Unser herzlichster Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern