42 Prozent der Schwyzer arbeiten ausserhalb des Kantons

Die frühere Volkszählung, bei welcher jeder Einwohner einen Fragebogen ausfüllen musste, ist durch die Strukturerhebung abgelöst worden. Seit 2010 wird sie jährlich durchgeführt mit Stichtag 31. Dezember. Sie basiert zum grössten Teil auf den amtlichen Registern. Ergänzt werden diese Daten durch die schriftliche Befragung von mindestens 200 000 Personen.

Daraus resultieren Ergebnisse, welche mit einer gewissen Unschärfe behaftet sind. Je kleiner die Zahl, desto grösser die Unschärfe. Trotzdem ist die Erhebung absolut repräsentativ.

83 Prozent arbeiten für Lohn

Soeben hat das Bundesamt für Statistik einen ersten Teil der neuesten Ergebnisse veröffentlicht. Demnach zählte der Kanton Schwyz Ende 2017 knapp 132 000 Einwohner. Davon waren 87 500 erwerbstätig (Zahlen gerundet), 41 200 nicht erwerbstätig und 3150 ohne Arbeit. Sieben von zehn oder 62 600 arbeiteten Vollzeit, 13 300 hatten einen Teilzeitjob zwischen 50 und 90 Prozent, 11 500 unter 50 Prozent. Weitere 6000 Personen werden unter der Rubrik «Hausfrau/Hausmann» aufgeführt, 6570 der über 15-Jährigen steckten in einer Ausbildung. Von den Erwerbstätigen sind 30 000 Schwyzer ausserhalb des Kantons tätig.

Die Erwerbsquote im Alterssegment zwischen 15 und 64 liegt im Kanton Schwyz bei 83 Prozent. Mit weitem Abstand die meisten von ihnen, nämlich 66 300 Personen, arbeiten im Angestelltenverhältnis, gut 7000 sind selbstständig erwerbend, 3700 sind im Familienbetrieb beschäftigt. Immerhin 6850 werden als Firmeneigentümer aufgeführt, wobei die meisten davon Einzel- oder Kleinstunternehmer sein dürften. Die Erwerbstätigenstatistik wird durch die 26 700 Rentner ergänzt sowie 1854 «Nichterwerbspersonen», die auch jene einschliessen, welche körperlich oder geistig eingeschränkt sind. (ste)

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