Chiphersteller AMS erzielt im Schlussquartal 2018 weniger Umsatz

Der Chiphersteller AMS hat das Schlussquartal 2018 im Rahmen der eigenen Prognosen abgeschlossen. Der Umsatz ging wegen der mässigen Nachfrage nach den neuen iPhones zurück.

Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 8 Prozent auf 491,4 Millionen US-Dollar, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Das Unternehmen hatte Verkäufe von 480 bis 520 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt und Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 490 Millionen gerechnet.

Das österreichische Unternehmen, dessen Aktien an der Schweizer Börse gehandelt werden, ist bekanntlich stark abhängig von Apple. Das Geschäft des US-Technologiekonzerns und insbesondere die iPhone-Verkäufe liefen zuletzt eher schleppend. Ursprünglich hatte AMS auch mit deutlich besseren Verkaufszahlen gerechnet und erst im letzten November die Prognosen gesenkt.

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT (bereinigt) kam im Schlussquartal bei 61,9 Millionen US-Dollar (VJ 146,4 Mio) und die Marge bei 13 Prozent zu liegen. Die Prognosen der Analysten wurden damit leicht übertroffen. Das Unternehmen selber hatte einen Prozentwert im niedrigen bis mittleren Zehnerbereich in Aussicht gestellt.

Keine Dividende

Der Reingewinn (bereinigt) wird mit 1,7 Millionen ausgewiesen (VJ 161,3 Mio). Die Aktionäre sollen für 2018 nun keine Dividende erhalten, nachdem im Vorjahr noch 0,33 Euro pro Titel ausgeschüttet wurden. AMS begründet den Schritt mit den volatileren Endmärkten und dem makroökonomischen Umfeld. Man wolle sich auf die Stärkung der Geschäftsposition konzentrieren.

Für das laufende erste Quartal 2019 geht das Management von Verkäufen zwischen 350 und 390 Millionen US-Dollar aus. Die EBIT-Marge soll im niedrigen einstelligen Prozentbereich zu liegen kommen. Begründet wird dies mit den erwarteten niedrigen Produktionsvolumina etwa im Smartphone-Geschäft.

Ausserdem gab AMS bekannt, dass die Pläne für eine Zweitkotierung an der Hongkonger Börse verschoben werden. Diese hätte im zweiten Quartal 2019 über die Bühne gehen sollen.