Schwyzer Regierung lehnt Verbot von Stacheldrahtzäunen zum Schutz der Wildtiere ab

Die Schwyzer Regierung hat eine Interpellation von CVP-Kantonsrätin Andrea Fehr aus Freienbach zum Thema «Sichere Zäune für Nutz- und Wildtiere» beantwortet. Darin wird betont, dass die Tierschutzverordnung bestimme, dass Zäune und Gehege so zu bauen seien, dass die Verletzungsgefahr möglichst gering sei und Tiere nicht entweichen können. An die Verantwortung der Bauern sei mit einem entsprechenden Merkblatt appelliert worden und das Thema werde an Infoabenden behandelt. Ein generelles Verbot von Stacheldrahtzäunen lehnt die Regierung aber ab. Ebenso die Organisation von Rückbauaktionen für nicht mehr gebrauchte Zäune. Für letzteres würde sie aber private Aktionen begrüssen und das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) biete an, in diesem Zusammenhang mit dem Schwyzerischen Patentjägerverband Hegeeinsätze von Jägern und Jungjägern zu koordinieren.

Bericht in der Ausgabe vom Dienstag