Gemeinde Freienbach prüft beim Anschluss Halten zwei weitere Tunnelvarianten

Nachdem das Initiativkomitee um den Freienbacher Bruno Suter im Dezember des letzten Jahres seine Halten-Tunnel-Initiative eingereicht hatte, setzten sich dessen Vertreter gemeinsam mit einer Delegation des Gemeinderats an einen Tisch. Die Diskussion mündete darin, dass der Gemeinderat die Halten-Tunnel-Initiative auf Antrag des Komitees sistiert. Dies ermöglicht es ihm, Vorprojekte für zwei weitere mögliche Tunnelvarianten zu erstellen. Gemeindepräsident Daniel Landolt: «800  Personen haben die Halten-Tunnel-Initiative unterschrieben, das sind immerhin acht Prozent der Stimmberechtigten der Gemeinde Freienbach. Insofern ist es uns durchaus ein Anliegen, in dieser Sache nochmals ganz genau hin-zuschauen.» Laut Landolt will der Gemeinderat dafür sorgen, dass der Bürger gute Entscheidungsgrundlagen erhält, um zu einem späteren Zeitpunkt an der Urne seinen Willen kundtun zu können. «Bei einem so teuren und aufwendigen Projekt wie dem Zubringer Halten ist es den Aufwand durchaus wert, diese zusätzlichen Abklärungen zu treffen. «Wir müssen sicher sein, dass wir letztlich die beste Variante realisieren.»

Der Ausbau des Autobahnanschlusses Halten zum Vollanschluss sowie der Bau des entsprechenden Zubringers sind in der Bevölkerung unbestritten, so der allgemeine Tenor. Hinterfragt wird allerdings, ob der Zubringer tatsächlich in einer offenen Linien-führung durch wertvolles Kulturland führen muss, wie der Kanton das beabsichtigt. Mit ihrer Initiative haben Bruno Suter und seine Mitstreiter erreicht, dass genau diese Diskussion jetzt nochmals vertieft geführt wird.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 6. Februar

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