Deutliches Ja der Lachner zum Teilzonenplan Spital gibt Erneuerungsprojekt Auftrieb

Der Kauf der Liegenschaft des ehemaligen Restaurants Alpenrösli durch die Spital Lachen AG war immer als langfristige Investition gedacht. Jetzt zeigt sich, welchen Wert die Arrondierung des Spital-Grundstücks für die langfristige Planung hat. Die Liegenschaft Alpenrösli war bisher der Wohn- und Gewerbezone 3 zugeteilt. Am Wochenende stimmten die Lachner dem Teilzonenplan Spital zu, was eine Umzonung in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen bewirkt.

«Sonst hätten wir wieder von vorne beginnen müssen»

Die Stimmberechtigten der Spital-Standortgemeinde beschlossen diese Umzonung mit dem sehr hohen Ja-Stimmen-Anteil von 87,92 Prozent (wir berichteten gestern). Peter Suter, der Verwaltungsratspräsidenten der Spital Lachen AG, wertet dieses Abstimmungsergebnis als sehr positiv: «Dieser Rückhalt in der Bevölkerung ist sehr erfreulich.» Hätten die Lachnerinnen und Lachner diese Umzonung verworfen, «dann hätten wir mit der Planung wieder von vorne beginnen müssen».

Baubeginn im Jahr 2021

In vier Etappen und über rund zehn Jahre plant die Spital Lachen AG eine Gesamterneuerung ihrer Bauten. Auf der Liegenschaft Alpenrösli ist in der ersten Phase ein Ärztehaus und Rochadefläche vorgesehen. Langfristig soll hier eine stationäre Jugendpsychiatrie untergebracht werden.

Wie Peter Suter gegenüber unserer Zeitung erklärt, werde man jetzt unverzüglich mit der Planung für den Neubau auf dem «Alpenrösli»-Grundstück beginnen. «Es folgt ein Vorprojekt und danach die Baueingabe, so dass wir damit rechnen, im Jahr 2021 mit den eigentlichen Bauarbeiten beginnen zu können.»