Spitäler verlieren Tarifstreit

Schwyzer Spitäler müssen in Sachen Taxpunktwert nun doch den Entscheid des Regierungsrates akzeptieren. Bild Johanna Mächler

Das Bundesverwaltungsgericht entschied den Tarifstreit, weil sich die Krankenkassen und die
Schwyzer Spitäler nicht über den Tarif ambulanter medizinischer Behandlungen einigen konnten. Seit Jahren streiten die drei Schwyzer Spitäler und die Krankenkassen um die Kosten für ambulante Behandlungen nach dem Tarifsystem Tarmed. Während sich die Krankenkassen für eine Senkung der Tarife auf 82 Rappen pro Taxpunkt einsetzten, verlangten die Spitäler eine Erhöhung auf 1.22 Franken. Der Schwyzer Regierungsrat legte in diesem Streit den Taxpunktwert im Dezember 2017 rückwirkend ab Januar 2014 auf 86 Rappen fest. Die Spitäler akzeptierten diesen Entscheid aber im Gegensatz zu den Krankenkassen nicht. Die Sache wurde deshalb an das Bundesverwaltungsgericht nach Luzern gezogen. Im jüngst veröffentlichten Urteil kamen die Richter zum Schluss, dass der Regierungsrat richtig entschieden habe. Das Gericht bestätigte den festgesetzten Taxpunktwert von 86 Rappen. (red)

Ausführliche Berichterstattung in der Ausgabe vom Mittwoch.