Nachfrage für Homeschooling steigt auch im Kanton Schwyz

Ein Sch¸ler macht seine Hausaufgaben. Schulaufgaben werden gemacht.

In der Schweiz wächst die Zahl der Kinder, die zu Hause unterrichtet werden. Auch im Kanton Schwyz erkundigen sich vermehrt Personen nach den Rahmenbedingungen. Die Hürden für eine Bewilligung sind jedoch hoch. 

Sogenanntes Homeschooling, also seine Kinder nicht mehr in die Schule zu schicken, sondern zu Hause zu unterrichten, scheint in der Schweiz zu boomen. Gemäss einer Tamedia-Umfrage hat sich in einzelnen Kantonen die Zahl der mittels Homeschooling unterrichteten Kinder über die letzten fünf Jahre verdoppelt bis verdreifacht.

Auch im Kanton Schwyz spürt man das Interesse betreffend Homeschooling, wenn auch auf sehr tiefem Niveau. In vier Familien werden zurzeit acht Kinder zu Hause unterrichtet. «Das ist aber schon viel für den Kanton Schwyz», sagt Markus Bucher, Schulinspektor beim Schwyzer Amt für Volksschulen und Sport. Über die letzten Jahre seien es maximal zwei bis drei Settings gewesen. «Bei den vier bewilligten Anfragen handelt es sich um Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter», so Bucher. «Diese verteilen sich über den ganzen Kanton. Es gibt also keine Massierung in gewissen Regionen.»

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