Volg kann 2018 dank effizienterer Logistik den Gewinn steigern

Der auf ländliche Regionen und kleinflächige Läden spezialisierte Detailhändler Volg hat 2018 6,5 Millionen Franken Gewinn erzielt. Das Gewinnplus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf eine bessere Effizienz in der Logistik zurückzuführen.

Der Umsatz in den zum Volg-Netzwerk zählenden Läden stieg letztes Jahr um 1,4 Prozent auf 1,51 Milliarden Franken, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Zum besseren Ergebnis beigetragen haben aber auch tiefere Informatikkosten.

Besonders gut gelaufen sind insbesondere die Tankstellenshops an den Agrola-Tankstellen, die von Volg beliefert werden. Deren Umsatz stieg letztes Jahr um 5,1 Prozent auf 270 Millionen Franken, wie Volg-Chef Ferdinand Hirsig an der Bilanzmedienkonferenz ausführte.

Die Erfolgsgeschichte dieser «Topshops» dürfte sich denn auch fortsetzen: Ist im vergangenen Jahr die Zahl der Tankstellenshops um 4 auf 94 gestiegen, soll im laufenden Jahr laut Hirsig bereits der hundertste solche Laden eröffnet werden.

Gestiegen ist 2018 auch die Zahl der von Volg-Läden, und zwar um 6 auf deren 588. 319 dieser Läden werden von Volg selbst betrieben, 231 von Landi-Genossenschaften und 38 von privaten Betreibern.

Rückläufig ist dagegen die Zahl der Läden, die freien Detaillisten gehören, von Volg beliefert, aber nicht nach dem Volg-Konzept geführt werden. Solche gab es Ende 2018 noch 242, 16 weniger als ein Jahr davor. Grund für Ladenschliessungen der selbständigen Detaillisten seien oft Nachfolgeprobleme und anstehende Investitionen, sagte Hirsig.