Mann an der Grenze in Basel mit 170 Pyro-Fackeln im Auto geschnappt

Für seine Fasnachtsclique hat ein Mann aus der Zentralschweiz in Deutschland 170 Pyrofackeln gekauft. In Basel wurde er jedoch vom Zoll erwischt. Das Pyromaterial wurde beschlagnahmt.

Den Mitarbeitenden der Eidgenössischen Zollverwaltung (EVZ) ins Netz gegangen ist der 25-jährige Schweizer am Donnerstagabend, wie die EZV am Freitag mitteilte. Der aus Deutschland eingereiste Mann wurde kurz nach dem Grenzübergang Basel-Grenzacherstrasse kontrolliert.

Für die 170 bewilligungspflichtigen Pyro-Fackeln, die er in seinem Wagen mitführte, konnte der Mann keine entsprechenden Papiere vorweisen, weshalb das Material beschlagnahmt wurde. Gekauft habe er die Fackeln für seine Fasnachtsclique, erklärte der Mann gegenüber den Beamten.

Pyrotechnisches Material ist gemäss Sprengstoffgesetz genehmigungspflichtig und darf ohne Erlaubnis nicht eingeführt werden, hält die EZV fest. Gegen den Mann wird ein Strafverfahren eröffnet. Ihm drohe eine Busse oder eine Freiheitsstrafe, heisst es im Communiqué.