EW Lachen blitzt in Lausanne ab und muss nun Steuern bezahlen

Über Jahre wehrte sich die EW Lachen AG dagegen, Steuern bezahlen zu müssen. Dies begründete sie damit, dass sie zu 100 Prozent im Besitz der Gemeinde ist – und entsprechend öffentliche Zwecke verfolgt.Das Schwyzer Verwaltungsgericht hat sich mit dem Fall befasst und sich im Januar 2018 gegen eine Steuerbefreiung der EW Lachen AG ausgesprochen. Das EW Lachen zog den Fall deshalb weiter vor das Bundesgericht in Lausanne. Wie ein am Freitag veröffentlichtes Urteil zeigt, ist es nun auch dort abgeblitzt.

Das Urteil stellt eben diesen öffentlichen Zweck, mit dem das EW Lachen argumentiert, infrage. Schon die Zweckbeschreibung der AG weise auf einen kommerziellen Charakter hin, heisst es unter anderem. So kann die AG weitere Unternehmen errichten sowie sich an anderen Unternehmen beteiligen oder sich mit solchen zusammenschliessen. Für eine Steuerbefreiung müsse die Verwendung der Mittel aber ausschliesslich auf die öffentliche Aufgabe oder das Wohl Dritter ausgerichtet sein. 

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