Riwo grenzenlos: Gemeinsam die Waldgrenze neu erlebt

 

Video: Klanginstallation_Lichtkunstpfad Riwo mülitobel

Am Freitag und Samstag nutzten viele Wollerauer und Richterswiler die Gelegenheit, gemeinsam ihre Waldgrenze neu zu erleben. Der «Lichtkunstpfad» des Künstlerkollektivs Rec.design erheiterte Jung und Alt.

Der 1,2 Kilometer lange Lichtkunstpfad im Mülitobel bildete den vierten Anlass des Kulturprojekts «RIWO GRENZENLOS». Das junge Team von Rec.design arbeitete dabei mit Kuratorinnen von Riwo, der Kulturkommission Wollerau und Sekundarschülern zusammen. Mit Lichtinstallationen haben die Künstler die natürliche Grenze zwischen Wollerau und Richterswil sichtbar machen wollen. Eine Grenze, die auf dem Weg nach oben über fünf Brücken immer wieder überschritten wurde. 

Neben schönen Scherenschritt-Lampions, welche Sekundarschüler zusammen mit den Künstlern gestaltet haben, waren Lichtkuben und -schlangen sowie mehrere Transparente aus Stoff zu sehen, die von einem Heliumprojektor beschienen wurden und auf denen Fakten zu den beiden Gemeinden zu lesen waren. Als auf dem Weg nach oben plötzlich Schreie zu hören waren, glaubte man schon, sich im Datum geirrt zu haben – doch die Klanginstallation hatte nichts mit Halloween zu tun, sondern erinnerte an die Religionskriege. Während der Wanderung bekamen die Teilnehmenden in Gruppen auch Interessantes über die Geschichte der beiden Gemeinden zu hören. 

Oben angekommen, gab es zum Abschluss für alle «Hörnli ghackets» mit einem Glas Bier oder einem Mineral – nur etwas Geduld musste man dafür mitbringen, denn es waren so viele Leute gekommen, dass sich eine riesige Schlange vor dem Buffet bildete und alle Stühle bis auf den letzten Platz besetzt waren. Gemütlich sass man am Feuer oder unter dem schön beleuchteten Baum und liess den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen.

Bericht in der Ausgabe vom Montag, 23. September.

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