Staatskanzlei befürchtet hohen Anteil ungültiger Stimmen

Allen Warnhinweisen zum Trotz werden bei den Ständeratswahlen in den Stimmkuverts mehrere Zettel erwartet, obwohl nur ein einziger Wahlzettel eingelegt werden darf. Es gibt eine Konstellation, in welcher sich die Anzahl ungültiger Stimmen übermässig erhöhen kann. Und diese Konstellation tritt heuer bei den Ständeratswahlen ein, wie Staatsschreiber Mathias Brun bestätigt. Der Grund liegt darin, dass nur ein einziger Ständerats-Wahlzettel ins Stimm-kuvert gesteckt werden darf. «Von den fünf offiziellen Listen tragen drei nur einen Namen, die zweite Linie ist jeweils leer. So könnten Wählerinnen und Wähler auf die Idee kommen, zwei Listen zusammenzuheften und ins Stimmkuvert zu stecken», so Brun. «Dies würde aber automatisch dazu führen, dass diese Stimmabgabe ungültig wäre.»

Mehr dazu in der Print-Ausgabe von Montag, 14. Oktober.

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