Rüdiger Böhm referiert zum Leben als Mann ohne Beine

Eingeladen hatte der Fussballclub Feusisberg-Schindellegi in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat von Feusisberg und der Kulturkommission.

Rüdiger Böhm sagt von sich, dass er immer wieder verrückte Sachen macht. Als nächstes hat er die GP2020-Challenge auf dem Radar, eine Fahrt mit einem kleinen Katamaran von Gibraltar nach Palermo. «Es geht im Leben nicht darum, was nicht mehr geht, sondern ein Ziel zu haben und dieses mutig anzustreben», führte er aus. Wie das konkret auch für alle anderen Menschen gehen kann, erklärte der Mentalcoach am eigenen Beispiel und in Antworten auf Fragen aus dem Publikum. Prägend war für ihn ein Unfall mit 27 Jahren, bei dem er beide Beine verlor. 

Nach einem monatelangen Kampf zurück ins Leben fand er erneut zum Sport und auch zu den Menschen. Mutig aus allem das Beste machen bedeutete in seinem Fall, die höchste Fussball-Trainerlizenz in Deutschland zu erwerben und verschiedene Teams zu grossen Erfolgen zu führen. Würde er heute seine erfolgreichsten Fussballer in einem Team versammeln, hätte dieses notabene einen Marktwert von 75 Mio. Franken. 

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