Das Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon nimmt sich dem Thema Abhängigkeit an

Finden auf der grossen Scheibe die Balance: (v. l.) die beiden Szenografinnen Nele Dechmann und Esther Kempf, die Co-Kuratorin Mirjam Bayerdörfer und Monica Vögele, Leiterin des Vögele Kultur Zentrums.Bild Hans-Ruedi Rüegsegger

Nikotin, Alkohol oder Härteres – Abhängigkeit und Sucht werden oft als Synonyme und negativ verstanden. Aber Abhängigkeiten bestimmen das menschliche Dasein: die funktionierende Espressomaschine, die pünktlich fahrende Bahn, der Computer … «Abhängigkeit ist oft unsichtbar», sagt Mirjam Bayerdörfer, einer der beiden Kuratorinnen der Ausstellung «abhängig? wer, wie, von wem oder wovon» im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon. «Wir spüren die Abhängigkeit, wenn etwas nicht klappt.» Die aktuelle Ausstellung zeigt auf, wie Abhängigkeiten auf uns wirken, was geschieht, wenn sie sichtbar werden und dass sie nicht so schlecht sind wie ihr Ruf. Vertrauen und Bindung – in Familien und Beziehungen – schaffen Abhängigkeiten aber auch Geborgenheit.  

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