Bis in Pfäffikon eine Bahnstrasse realisiert wird, kann es noch viele Jahre dauern

Das Ziel ist einleuchtend: Parallel zu den Gleisen in Pfäffikon eine neue Strasse zu bauen, auf der Busse und der Langsamverkehr unterwegs sind. So würde die Churerstrasse entlastet: Fussgänger und Velofahrer wären sicherer unterwegs und die Anschlüsse vom Bus auf den Zug und umgekehrt funktionierten reibungsloser. 

Die Umsetzung dieser neuen Bahnstrasse entpuppt sich je länger je mehr als Herausforderung. Trotz diverser Hürden hält der Gemeinderat Freienbach an diesem letzten Überbleibsel der Umfahrung Pfäffikon fest.

Das Betriebsgebäude ist im Weg

Ursprünglich wollte man die Realisierung der neuen Bahnstrasse noch vor 2026 in Angriff nehmen. Dieser Zeitplan wird jetzt aus diversen Gründen nach hinten verschoben.

Einen grossen Bestandteil der neuen Strasse bilden die Verhandlungen mit der SBB. Das Problem ist der Verkehr zwischen dem Betriebsgebäude der SBB und den Gleisen, der für den Betrieb und Unterhalt des Bahnhofs nötig ist. Dadurch wäre die neue Bahnstrasse immer wieder blockiert, was einen geordneten Busbetrieb verunmöglicht. Die SBB lehnt aber auch eine Verschiebung ihres Betriebsgebäudes ab.

Der Gemeinderat wiederum ist gegen eine Verschiebung der Bahnstrasse hinter das Betriebsgebäude. Ausser dem nötigen Entgegenkommen anderer Grundeigentümer läge die neu zu bauende Strasse ebenfalls ausserhalb der jetzigen Baulinie. Bis alle offenen Fragen beantwortet sind, hat der Gemeinderat die Teilprojekte sistiert. Die Planung soll später weitergeführt werden.

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