Mutter im Wahn getötet: Fürs Gericht war es Mord

Das Schwyzer Strafgericht hat gestern sein Urteil im Mordfall Brunnen gefällt. Es hat einen 19-jährigen Brunner, der  im Oktober 2018 in der gemeinsamen Wohnung im Gütschquartier in Brunnen seine 56-jährige Mutter erstochen und anschliessend im Gartencheminée verbrannt hat, zu einer stationären Massnahme in einer geschlossenen Anstalt verurteilt. Weil der Sohn die Tat im Wahn begangen hatte, schickte ihn das Gericht nicht ins Gefängnis. Das Strafgericht folgte damit den Anträgen der Staatsanwältin und des Verteidigers auf Schuldunfähigkeit.

Das Gericht qualifizierte die Tat als Mord, wie es die Staatsanwältin beantragt hatte. Die Art der Ausführung der Tat sei als besonders grausam zu qualifizieren, urteilte das Gericht. Der Pflichtverteidiger des Beschuldigten hatte auf Tötung plädiert.

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