Die CVP tritt «nur» mit Michael Stähli und Sandro Patierno an

Lange Monate zeigte sich die CVP des Kantons Schwyz angriffslustig und verkündete, dass sie an den nächsten Regierungsratswahlen mit drei Kandidierenden antreten werde. Ihre Angriffslust richtete sich vor allem gegen den Sitz von SVP-Umweltdirektor René Bünter. Nachdem Bünter diese Woche seine Nicht-Wiederkandidatur bekannt gab, fiel das Angriffsziel dahin. So votierten an der Delegiertenversammlung im Erlenmoos in Wollerau insbesondere Nationalrat Alois Gmür und Kantonsrat Marcel Föllmi (Pfäffikon) und Kantonsrat Paul Schnüriger (Rothenthurm) für ein Zweier-Ticket, während sich Fraktionschef Matthias Kessler (Brunnen) von einem Dreier-Ticket «mehr Power» versprach.

Die Delegierten sprachen sich schliesslich mit 85 zu 26 für ein Zweier-Ticket aus. Also kein Angriff, sondern einfach die Wiederbesetzung des Mandats, das durch die Wahl von Baudirektor Othmar Reichmuth in den Ständerat frei wird.

Erwartungsgemäss den ersten Listenplatz belegt Bildungsdirektor Michael Stähli. Nach Diskussionen um den zweiten Platz siegte Sandro Patierno. Er holte 66 der 110 Stimmen, auf Daniel Landolt entfielen 44 Stimmen.

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