Auto-Vorführungen: Zehn Monate Rückstand beim Verkehrsamt

Das Schwyzer Verkehrsamt hat mit Führerscheinprüfungen und Fahrzeugkontrollen alle Hände voll zu tun. Der Corona-Lockdown sorgte vor allem beim Vorführen von Personenwagen für mehr Rückstand.

Trotz Sommerferien herrscht in den drei Niederlassungen des Verkehrsamts reges Treiben. Seit Mitte Mai laufen Fahrer- und Fahrzeugprüfungen wieder normal. «Wir sind relativ gut besetzt und merken, dass die Leute in der Schweiz Ferien machen», sagt der Stellvertretende Leiter des Verkehrsamts Christoph Betschart. Es gebe kaum Lücken im Terminkalender. 

Während des Corona-bedingten Lockdowns von Mitte März bis am 11. Mai wurden nur dringende Fahrzeugprüfungen durchgeführt und alle Führerprüfungen abgesagt, da Fahrlehrern das Unterrichten untersagt war. 

Wenn man die Anzahl Fahrzeugprüfungen im Verkehrsamt vom letzten und diesem Frühjahr vergleicht, erkennt man im April den markantesten Unterschied: Im Vergleich zu 4’487 Prüfungen im letzten Jahr wurden heuer nur deren 1’497 durchgeführt. Im Mai waren es dann schon wieder 3’646 (4’338) und im Juni lag man mit 4’114 (3’624) bereits deutlich über Vorjahresniveau. Der Arbeitsvorrat bei den Personenwagenprüfungen ist jedoch gross: «Wir haben rund zehn Monate Rückstand», sagt Betschart. Schon vor der Coronakrise sei dieser relativ gross gewesen, «vielleicht sind wir jetzt noch einen Monat nach hinten gerutscht».

Im Kanton Schwyz sind insgesamt 150 ’000 Fahrzeuge eingelöst. Darunter 103 ’000 Personenwagen, wovon 1’200 neue. «Im gesamtschweizerischen Vergleich gehören wir seit Längerem zu den am stärksten wachsenden Kantonen», so Betschart. Dies habe unter anderem zum Ausbau des Verkehrsamts in Pfäffikon geführt.

Vollständiger Bericht in der Freitagsausgabe zu lesen.

Noch kein Abo?