Siebner Herbstschwinget findet definitiv nicht statt

Nun ist es also definitiv: Nachdem der Bundesrat gestern entschieden hat, das Grossveranstaltungsverbot bis Ende September zu verlängern, muss der Schwingklub March-Höfe (SKMH) seinen Siebner Herbstschwinget schweren Herzens absagen. «Die Gefühlslage ist mies», gibt SKMH-Präsident Sepp Holdener zu. Der Siebner Herbstschwinget sei ein traditioneller Anlass, den der SKMH stets gerne durchgeführt habe.

Bis zuletzt haben die Organisatoren gehofft, dass der Rangschwinget doch noch durchgeführt werden kann. «Nach dem Anstieg der Fallzahlen in den letzten Wochen wurde diese Hoffnung aber immer kleiner», so Holdener weiter. Der Schaden, der dem Klub entsteht, ist aber überschaubar. So hat der SKMH aufgrund der Unsicherheit bisher noch keine Ausgaben getätigt.

Dennoch fällt mit der Absage die grösste Einnahmequelle des Klubs weg. «So steht Ende Jahr ein Minus in unserer Jahresrechnung», erklärt der scheidende Präsident. Zum Glück sei der Schwingklub aber kein Eishockeyoder Fussballclub, die in der momentanen Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. «Trotz des Minus werden wir im nächsten Jahr gut weitermachen können.»

Es gibt auch gute Neuigkeiten

Der Bundesrat verkündete an der gestrigen Pressekonferenz aber auch gute Neuigkeiten. So sollen ab dem 1. Oktober Grossveranstaltungen ab 1000 Personen wieder möglich sein. Die Hoheit für die Erteilung der Bewilligung liegt bei den Kantonen, die in den nächsten zwei Wochen mit dem Bund einheitliche Regeln erarbeiten werden. Wahrscheinlich ist, dass vorerst eine teilweise Auslastung der Stadien unter strengen Sicherheitsmass-nahmen erlaubt wird. Die Verantwortlichen aus der Sportszene und der Eventbranche können also erst einmal aufatmen.

Auch wenn mit einer teilweisen Auslastung die finanzielle Lage der Proficlubs und der Verbände angespannt bleiben und finanzielle Verluste wahrscheinlich sind, «überwiegt heute die Freude, endlich wieder vor Fans spielen zu können», schreibt beispielsweise der Schweizer Eishockeyverband auf seiner Homepage. Die Schweizer Fussball-Liga spricht von einem Entscheid von «existenzieller Bedeutung».

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Donnerstag, 13. August, zu lesen.

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