Wieder Wechsel an der Spitze der Schwyzer Reichsten-Liste

Blocher
Die Geschwister Markus Blocher und Magdalena Martullo-Blocher haben ein Vermögen von 15-16 Milliarden Franken.

Sie sind auch im letzten Jahr nochmals reicher geworden: die reichsten Schweizer. Wie alle Jahre vor Weihnachten kommt das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» golden daher und listet die 300 reichsten Schweizerinnen und Schweizer auf. Angeführt wird diese Liste von den Gebrüdern Kamprad (Ikea), gefolgt von den Familien Hoffmann und Oeri (Roche) und von Gérard Wertheimer (Luxusgüter, Mode, Immobilien, Wein). Unter den 300Reichsten befinden sich 30 Einzelpersonen und Familien, die auch im Kanton Schwyz ansässig sind.

Während letztes Jahr die Familie Brenninkmeijer (C& A) mit einem Vermögen von 14 bis 15 Milliarden Franken den Spitzenplatz belegte, holten die letztjährigen Zweiten, die Familien Blocher, gewaltig auf. Die Brenninkmeijers verloren rund eine Milliarde, währenddessen die Blochers, von denen zwei Sprösslinge in Wilen wohnhaft sind, um vier Milliarden Franken zulegten und nun neu mit 15 bis 16 Milliarden Franken aus Schwyzer Sicht den Spitzenplatz belegen. Auf Platz drei folgt dann Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne (12 bis 13 Mia. Franken).

Ein Hauptteil der superreichenSchwyzerinnen und Schwyzer verfügt über ein Vermögen von 100 bis 1000 MillionenFranken. Und die meisten von ihnen sind im Bezirk Höfe zu Hause. Die March kann lediglich mit Octapharma- Gründer Wolfgang Marguerre, Lachen, (6 bis 7 Milliarden Franken) und der Chocolatier-Familie Läderach, Tuggen, (100 bis 150 Millionen Franken) punkten. Alles in allem erreichen die 300 reichsten Schweizer gesamthaft ein Vermögen von 707 Milliarden Franken. Das ist eine Zunahme von 5 Milliarden Franken oder 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Würde das Vermögen der 300 Reichsten auf die Schweizer Bevölkerung verteilt, erhielte jeder Einwohner 82 500 Franken, rechnet die «Bilanz» vor. Und: «Seit 1989 ist das Durschnittsvermögen der Reichsten auf das 3,6-fache gewachsen, während das Bruttoinlandprodukt der Schweiz pro Kopf auf das 2,7-fache zunahm.»

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Mittwoch, 25. November, zu lesen.

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