Bewegungsfreiheit in Tokio wird stark eingeschränkt

Die Teilnehmer an den am 23. Juli beginnenden Olympischen Spielen in Tokio müssen sich auf eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit einstellen.

Nach ihrer Ankunft in Japan dürfen sich Athleten und Betreuer jeweils nur zwischen Unterkunft, Wettkampf- und Trainingsstätten sowie wenigen klar bestimmten Orten bewegen, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten Handbuch der Organisatoren heisst. In dem 32-seitigen Dokument sind für alle Olympia-Teilnehmer die Grundregeln aufgrund der Coronavirus-Pandemie festgehalten.

Dazu gehören auch eine strikte Maskenpflicht, Coronatests vor und nach der Einreise sowie mindestens alle vier Tage während den Spielen, die Aufforderung zur Nutzung einer Corona-Warn-App und die Einhaltung von Hygieneregeln. Die Teilnehmenden sollen keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ob Zuschauer an den Spielen zugelassen werden, ist weiterhin offen.

In den kommenden Wochen sollen detaillierte Handbücher für Sportlerinnen und Sportler, ihre Delegationen sowie Helfer und Medienvertreter veröffentlicht und weiter präzisiert werden. Es bedürfe «Flexibilität und Verständnis», sagte der Olympia-Direktor des Internationalen Olympischen Komitees, Christophe Dubi. «Das Wichtigste sind Gesundheit und Sicherheit von allen Stakeholdern.»