«Wir müssen uns von der freien Fahrt verabschieden»

Der Doppelkreisel in Schindellegi. Gut 20 Jahre nach der Erstellung stösst er insbesondere in der Stosszeit an seine Kapazitätsgrenzen.

Der Feusisberger FDP-Kantonsrat Kuno Frey und seine Fraktionskollegin Marlene Müller, Wollerau, brachten es in der Fragestunde der letzten Kantonsratssitzung auf den Punkt. Sowohl in Schindellegi als auch in Wollerau wächst das Verkehrsaufkommen während der Rush Hour über das erträgliche Mass hinaus.

Gleich viel Verkehr wie über den Seedamm
«Wir haben in Schindellegi mittlerweile das gleiche Verkehrsaufkommen wie über den Seedamm», so Frey. Zudem werde bereits in der im Jahr 2017 präsentierten Gesamtverkehrsstrategie 2040 auf das Nadelöhr Schindellegi hingewiesen. Frey nannte als mögliche Lösungsansätze einen Bypass zum Schindellegler Doppelkreisel oder gar einen Tunnel, der Biberbrugg mit dem Anschluss Halten verbinden könnte, zumal der im Jahr 2000 in Betrieb genommene Doppelkreisel in Schindellegi den Verkehr nicht mehr problemlos schlucken kann.

Tunnel Biberbrugg–Halten: «Nicht realistisch»
Wenig Hoffnung machte Baudirektor André Rüegsegger. «Der Engpass bei Schindellegi ist uns bekannt und schon lange auf dem Radar, aber die Möglichkeiten sind begrenzt», so Rüegsegger in der kantonsrätlichen Fragestunde. Der Auftrag zur Erarbeitung einer Problemlösung sei erteilt worden, «aber ich mache Ihnen hier keine grosse Hoffnung».
Eine Tunnel-Variante sei «heute und morgen kein Thema» und zudem auch «nicht realistisch», so Baudirektor Rüegsegger weiter.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Mittwoch, 13. Oktober, zu lesen

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