Drohungen jetzt auch gegen Schwyzer Politiker

Nationalrat Marcel Dettling zeigte in der «Tagesschau» neueste Zuschriften.

Politikerinnen und Politiker sind sich einiges gewohnt. Auch wenn es immer wieder zu einzelnen Vorfällen kam. Verglichen mit dem Ausland gilt die Schweiz aber als Paradies. Sogar Bundesratsmitglieder können unbehelligt Tram fahren oder auf dem Markt einkaufen gehen. Und ein Essen irgendwo in einem Lokal ist ebenso ungefährlich wie das Füttern eines Damhirsches im Tierpark Goldau.
Doch nun hat sich der Wind gedreht. «Der Ton wird rauer und aggressiver», hält die Schwyzer Frau Land­ammann, Petra Steimen-Rickenbacher aus Wol­le­rau, fest. Schuld sind Corona und die Massnahmen, die von den einen nicht verstanden und von den anderen als einzig richtiger Weg angeschaut werden.
Beide Lager sind den

Drohungen stark ausgesetzt
Jetzt sprechen auch Schwyzer Politikerinnen und Politiker über ihre Erfahrungen der letzten Monate und die Drohungen, denen sie ausgesetzt sind. «Man wünscht einem den Tod», sagt SVP-Nationalrat Marcel Dettling, der sich immer wieder als pointierter ­Corona-Skeptiker in Szene setzt. Seine Küssnachter Ratskollegin Petra Gössi (FDP) meldet besonders schwere Verstösse jeweils dem Bundessicherheitsdienst. «Ich erhalte mehr E-Mails als vorher, sie betreffen alle Covid», ergänzt der Einsiedler Mitte-Nationalrat Alois Gmür. Sein Tipp: alles ungelesen löschen.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Freitag, 15. Oktober, zu lesen

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