Ferrari auch im Regen vorne

Charles Leclerc dominiert im Ferrari das auf nasser Strecke ausgetragene erste Training für den GP der Emilia Romagna in Imola. Der WM-Leader führt das Klassement mit deutlichem Vorsprung an.

Zum Europa-Auftakt meinte es das Wetter nicht gut mit der Formel 1. Bei Regen und Temperaturen um die zwölf Grad versuchten sich die 20 Fahrer unter schwierigen Bedingungen an die Traditionsstrecke in Imola heranzutasten.

Am besten zurecht kam Ferrari. Die wiedererstarkte Scuderia unterstrich vor Heimpublikum ihre Favoritenrolle eindrücklich. Der Monegasse Charles Leclerc war im Autodromo Enzo e Dino Ferrari auf seiner besten Runde fast neun Zehntel schneller als Carlos Sainz im anderen Ferrari. Vorjahressieger und Weltmeister Max Verstappen büsste als Dritter fast eineinhalb Sekunden auf Leclerc ein.

Die Fahrer des Teams Alfa Romeo reihten sich in der zweiten Ranglistenhälfte ein. Valtteri Bottas beendete das eine Stunde dauernde Training mit über fünf Sekunden Rückstand als Elfter. Der Finne landete ganz zu Schluss nach einem Dreher im Kiesbett. Guanyu Zhou im zweiten Hinwiler Auto verlor über acht Sekunden auf die Bestzeit und klassierte sich als 19. direkt hinter Rekordchampion Lewis Hamilton im Mercedes.

Ein zweites Training wird es am Freitag nicht geben, stattdessen wird ab 17 Uhr ein Qualifying ausgetragen, in dem die Startplätze für das Sprintrennen vom Samstag ermittelt werden. Nach der Premiere des Formats im letzten Jahr ist Imola eine von drei Stationen in dieser WM-Saison, die ein Sprintrennen beheimatet.