Die drei verunglückten Arbeiter sind identifiziert

Die Föllmi AG hatte mit dem Bau nichts zu tun: Aktuell ist die Firma aber mit Sicherungsarbeiten beschäftigt.

Wer die First Feusisberg passiert, sieht an der Unglücksstelle nicht viel. Ein grüner Sichtschutz versperrt den Blick. Doch dahinter brummt ein Bagger der Firma Föllmi. «Wir wurden am Donnerstag kurz nach 11 Uhr von der örtlichen Einsatzleitung gebeten, die Bergung mit schwerem Gerät zu unterstützen», sagt Marcel Zehnder, Geschäftsführer der Föllmi AG Bauunternehmung, in Feusisberg. Gehandelt hat auch die Gemeinde Feusisberg. Sie gab am Wochenende einen sogenannten präsidialen Baustopp bekannt. Gemeindepräsident Martin Wipfli erachtet dies als notwendig, um «feststellen zu können, was baurechtlich nicht funktioniert hat», wie er auf Anfrage sagt. Der Baustopp wurde am Montagabend auf den Weg gebracht. Es gehe nun darum, «vorsorglich zu handeln, um in Ruhe eine Bestandesaufnahme machen zu können, welche dann im Verhältnis zur Baubewilligung überprüft wird». Vor allem aber: «Es gilt sicherzustellen, dass kein Unglück mehr passiert.»

Identität der Todesopfer nun bekannt
Wie die Kantonspolizei Schwyz gestern sagte, sind alle drei Unglücksopfer des Arbeitsunfalls in der First Feusisberg identifiziert. Beim 57-jährigen Mann aus dem Kanton Schwyz sei bestätigt, dass es sich um den Geschäftsführer der Liegenschaft handelte. Die beiden anderen Personen waren ein 35- und ein 47-jähriger Bauarbeiter aus dem Kanton Zürich. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet und untersucht, weshalb es zum Unglück kam.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Mittwoch, 18. Mai, zu lesen

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