Wieder repariert statt weggeworfen
Freiwillige Profis in den verschiedensten Sparten versuchten, die Lieblingsstücke der Kundinnen und Kunden zu reparieren oder wieder zum Laufen zu bringen. Zwei Drittel der Gegenstände konnten den glücklichen und zufriedenen Eigentümern wieder zurückgegeben werden.
Haufenweise defekte Stromgeräte
86 Personen waren aus den verschiedensten Gemeinden nach Altendorf gekommen, um ihre «Patienten» wieder flott zu sehen. Selbst den nicht wirklich lohnenden Lieblingsstücken wie etwa Taschenschirmen nahmen sich die Profis an, um sie wieder benützbar zu machen.
Per Youtube-Film schaffte es ein Elektrofachmann erst, die Maschine im Detail zu öffnen. Zwar ohne Erfolg, da der «Pfuus» nicht den Motor erreichte. Ebenso seine anderen Stromer: Sie mussten eine lange Warteschlange von Geräten abarbeiten, welche meist als «repariert» deklariert werden konnten. Auch der Unterhaltungselektronikspezialist hatte einen ganzen Tisch voll «Patienten», die alle der Genesung harrten. Der Kaffee-maschinenguru nahm auch noch das ganze Auto voll Geräten mit nach Hause, um dort die zeitaufwendige Fehlersuche weiterzuführen. Auch die Näherin, der Metaller und der Hölzer/Glaser durften an den unterschiedlichsten Gegenständen Hand anlegen.
Dankbare Kundschaft
Der Besuch in der Cafeteria war fast ein Muss, um die Wartezeit zu überbrücken. Nachdem die Daten zu Statistikzwecken an die Stiftung Konsumentenschutz weitergeleitet wurden, sah man dankbare und glückliche Menschen, die (vielleicht) die geflickten «Lieblinge » wieder mit nach Hause nahmen.
Repair-Café Altendorf Zum achten Mal öffnete das Repair-Café in Altendorf am vergangenen Samstag seine Türen.